Das Neue Führen

Sich Selbst Führen

2.3 Positive Emotionen wecken

Positive Emotionen wecken

Forschungsergebnisse der letzten Jahre zeigen, dass positive Emotionen wie Freude, Dankbarkeit, Begeisterung und Zufriedenheit evolutionär bedeutsam sind.
Im Grundlagenteil haben wir bereits erklärt, dass die “traditionelle” Psychologie überwiegend psychische Störungen und die damit verbundenen negativen Emotionen wie Depression, Trauer, Wut und Aggression untersucht, während die Positive Psychologie die positiven Dinge im Leben und die positiven Ausreißer wissenschaftlich erforscht. Die Forschungsergebnisse der letzten Jahre zeigen, warum positive Emotionen wie Freude, Dankbarkeit, Begeisterung und Zufriedenheit evolutionär so bedeutsam sind und auf welche Weise positive Emotionen die Folgen negativer Emotionen wirksam abpuffern können. Erfahren Sie im folgenden Video, warum unsere Weltsicht trotz allem oftmals negativ-verzerrt ist und wie wir diese nachhaltig zum Positiven hin verändern können.

Übung

Das Dankbarkeitstagebuch
Dr. Oliver Haas hat Ihnen bereits viele Tipps gegeben, wie Sie Ihren persönlichen Filter so verschieben können, dass Sie zukünftig mehr Positives im (Berufs-)Alltag wahrnehmen können. Wir möchten Ihnen zusätzlich noch eine weitere Übung vorstellen, die Ihnen dabei helfen kann, den Blick auf das Positive zu lenken: Eine Reihe von Studien zeigt, dass dankbare Menschen nicht nur glücklicher sind, sondern auch mehr soziale Unterstützung erfahren, weniger Stress erleben, seltener an Depressionen erkranken, optimistischer sind und von mehr Lebenszufriedenheit berichten. Dankbarkeit ist somit ein fantastisches Gegenmittel gegen negative Emotionen wie Neid, Ärger, Wut und Traurigkeit. Das Beste daran? Es ist gar nicht schwer, Dankbarkeit zu fördern! Im folgenden PDF finden Sie eine kurze Anleitung zu einer Dankbarkeitsübung, die Sie nur wenige Minuten am Tag kosten wird, aber große positive Auswirkungen auf Ihr Wohlbefinden haben kann.

Wir wünschen viel Spaß dabei!